10 Legenden, in denen ein Gast durchs Hotel spukt.

Eigentlich sollst du dich in einem Hotel entspannen, indem du dich im hauseigenen Wellnessbereich verwöhnen lässt und es dir danach mit leckerem Essen vom Zimmerservice auf dem Kingsize-Bett gemütlich machst, um dann wenig später in einen erholsamen Schlaf zu gleiten.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Kimberly Packwood (@kimberly_myfunlife) am

In den folgenden 10 Hotels wäre deine Nacht vermutlich alles andere als erholsam, denn in ihnen soll es gewaltig spuken:

1.) Stanley Hotel, Colorado (USA)

Spätestens seit dem Horrorthriller „The Shining“ von Stephen King und dem gleichnamigen Film ist das Stanley Hotel in Colorado weltbekannt. Doch nicht der Romanautor ist schuld daran, dass dem Hotel Gruselgeschichten nachgesagt werden. Vielmehr hat er sich nach einer dortigen Übernachtung zu seiner Geschichte inspirieren lassen. Denn im Raum 217 soll bis heute der Geist eines Zimmermädchens hausen, der den Gästen beim Packen behilflich ist. In Zimmer 418 hingegen sollen immer wieder herumtollende Kinder zu hören sein. Doch damit nicht genug: Im Musikzimmer sorgt die verstorbene Frau des Hotelgründers Freelan Oscar Stanley angeblich noch immer mit ihrem Klavierspiel für Gänsehaut.

Übrigens diente das Stanley Hotel in Colorado nicht für die Filmaufnahmen von „Shining“, denn Filmemacher Stanley Kubrick fand das Timberline Lodge in Oregon dafür passender.

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2.) Grand Hyatt Taipei (Taiwan)

Im Zweiten Weltkrieg befand sich am Ort des 1989 errichteten Hotels ein japanisches Gefängnis, an das sich ein Hinrichtungsgelände anschloss. Die Häftlinge, die dort ihren Tod fanden, spuken seitdem über das Gelände. Die Vorkommnisse sind offenbar so erschreckend, dass Anwohner das Hotel meiden; eines Nachts soll sogar der berühmte Schauspieler Jackie Chan aus seiner Suite geflohen sein, weil er von etwas Seltsamem berührt worden war.

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3.) Russell Hotel, Sydney (Australien)

Die Gegend, in der sich das heutige Russell Hotel befindet, hat keinen guten Ruf, denn sie ist schon seit jeher bekannt für hohe Kriminalität und Prostitution. Das Gebäude war um 1900 ein beliebter Treffpunkt für Seeleute, die dort diversen Lebensfreuden nachgingen. So sollen sich die Geister von Freiern und Prostituierten noch immer in den Fluren miteinander vergnügen. Doch der wirkliche Horror lauert in Zimmer 8: Dort soll nämlich eine dunkle Gestalt an der Decke den Gästen beim Schlafen zuschauen.

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4.) Weekly Mansion Akasaka, Tokio (Japan)

Wer sich in Tokio gut auskennt, weiß, dass das Weekly Mansion Akasaka einer der gruseligsten Orte der Stadt ist. Aus unerklärlichen Gründen gibt es in dem Hotel nämlich immer wieder Nebel. Zudem berichten Gäste von angsteinflößenden Nächten, in denen sie fühlten, wie unsichtbare Hände durch ihre Haare glitten; einige Frauen schwören sogar, dass sie von riesigen Pranken niedergedrückt wurden.

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5.) Talbot Hotel (England)

Im Jahre 1100 wurde an der Stelle des späteren Talbot Hotels das Fotheringay Schloss errichtet. Dieses Schloss ging in die Geschichte ein als der Ort, an dem die schottische Königin Maria Stuart geköpft wurde. Der Großteil des Schlosses wurde zwar abgerissen, doch die Treppe, die die Königin auf dem Weg zu zum Schafrichter genommen haben soll, ist noch heute Bestandteil des Hoteltreppenhauses. Noch immer soll ihr Geist die Stufen heimsuchen und Gemälde von den Wänden reißen.

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6.) Ballygally Castle Hotel (Irland)

Auch das Ballygally Castle Hotel war, wie der Name schon verrät, einst ein Schloss. Im 17. Jahrhundert soll Lady Isobella Shaw nach der Geburt ihres Sohnes von ihrem Mann in einem Turm eingesperrt worden sein, weil er sie dort verhungern lassen wollte. Als letzten Ausweg sah die verzweifelte Mutter den Sprung aus dem Fenster, den sie nicht überlebte. In Geistergestalt soll Isobella durch die Gemäuer des heutigen Hotels irren und verzweifelt nach ihrem Baby suchen. Gäste berichten unabhängig voneinander von nächtlichem Türenklopfen, ohne dass jemand davor steht.

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7.) Fairmont Banff Springs Hotel (Kanada)

Das Fairmont Banff Springs Hotel in Kanada wird zwar auch von einem Geist heimgesucht, doch brauchen Gäste sich vor seinem Spuk nicht zu fürchten. Sam McAuley war zu Lebzeiten dort nämlich als Hotelpage angestellt. Er liebte das Hotel und seine Arbeit so sehr, dass er den Gästen auch nach seinem Tod in Gestalt eines alten Mannes noch immer bereitwillig das Gepäck abnimmt.

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8.) Myrtles Plantation, Louisiana (USA)

Das Myrtles Plantation hat einen wirklich schaurigen Ruf: Seit 1700 sollen mindestens zehn Menschen, hauptsächlich Sklaven, in diesem Haus ermordet worden sein. Der Sage nach treiben dort zwölf Geister mit unheimlichen Geräuschen und plötzlich auftauchenden Handabdrücken ihr Unwesen – die Tatsache, dass das Gebäude auf einem ehemaligen Indianerfriedhof steht, macht die ganze Sache übrigens nicht weniger gruselig.

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9.) Crescent Hotel, Arkansas (USA)

Die Geschichte, die sich hinter diesem Gebäude verbirgt, bietet genügend Stoff für einen Horrorfilm: 1886 wurde es als damaliges Luxushotel der Extraklasse gebaut, das jedoch nach kurzer Zeit bankrottging. Danach war es kurzzeitig eine Schule für junge Frauen, bis Norman G. Baker aus der Schule 1937 ein Krankenhaus machte. Allerdings hatte „Dr. Baker“ keine medizinische Ausbildung. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, gewöhnliches Wasser als Krebsheilmittel zu verkaufen und schonungslos an Patienten herumzuexperimentieren.
In dem heutigen Hotel sollen sich nicht nur Baker selbst, sondern auch Krankenschwestern, Krebspatienten und eine ehemalige Schülerin, die sich einst vom Dach in den Tod stürzte, herumtreiben.

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10.) Karosta Gefängnis-Hotel (Lettland)

Ursprünglich wurde dieses Gebäude als Krankenhaus errichtet, doch die Nazis und Sowjets verwendeten es als Militärgefängnis, in dem Tausende Häftlinge den Tod fanden. Bis heute sollen ehemalige Insassen dort ihr Unwesen treiben, indem sie Glühbirnen herausdrehen, Türen öffnen und unheimliche Geräusche von sich geben.
Wenn Gäste dort einchecken, machen sie sich jedoch nicht nur auf den vermeintlichen Spuk gefasst, denn das Karosta Gefängnis-Hotel bietet reale Gefängniserfahrungen an. Dazu gehören Verhöre mit verbalen Angriffen und physischen Übergriffen – wer sich das in seinem Urlaub zumuten möchte, muss vorher jedoch eine Einverständniserklärung unterzeichnen.

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Glaubt man den Besucherberichten, sind in diesen Hotels Menschen nicht die einzigen Gäste. Wer jedoch nichts von all dem Spuk und den Legenden hält, kann in diesen Herbergen mit Sicherheit schöne Stunden verbringen – würdest du es wagen?

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