Schädliche Kosmetik-Behandlungen und ihre Alternativen.

Mittlerweile gibt es viele Schönheitssalons, die ihren Kundinnen und Kunden die ungewöhnlichsten Wünsche erfüllen. Bevor man sich jedoch rundum verwöhnen lässt, sollte man sich bewusst machen, welche Anwendungen dem Körper wirklich guttun.

Denn einige kosmetische Verfahren verwöhnen den Körper zwar dem ersten Anschein nach, stellen sich aber medizinisch gesehen als schädlich heraus. Die folgende Liste klärt über die Risiken bekannter Beauty-Behandlungen auf und macht auf mögliche Alternativen aufmerksam, die weniger gesundheitsgefährdend sind.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Clínica Bruselas (@clinicabruselas) am

1.) Wimpernverlängerung

Fast jede Frau wünscht sich lange und volle Wimpern, denn diese werden im Allgemeinen als weiblich angesehen. Frauen, die mit einem weniger voluminösen Wimpernkranz gesegnet sind, greifen gerne auf Wimpernseren, -zangen und häufig auch auf dauerhafte Wimpernverlängerungen zurück. Jedoch geht von dem Kleber, der zum Befestigen der künstlichen Härchen genutzt wird, Gefahr aus. Unabhängig davon, ob es die günstigen Produkte aus der Drogerie sind oder ob sie vom Profi im Schönheitssalon angeklebt wurden: Eine allergische Reaktion auf den Leim kann zu einem dauerhaften Verlust der eigenen Wimpern führen. Ärzte warnen davor, dass jede Art von Chemie, die in der Nähe des Auges angewendet wird, erhebliche Risiken möglicher Sehschäden birgt.

Alternative: Besser ist es, wenn man mit natürlichen Mitteln probiert, die Wimpern voller zu machen. Pflegende Öle wie Rizinusöl oder Mandelbutter haben einen positiven Effekt auf das Wachstum der kleinen Härchen. Mit einer guten Mascara lassen sich außerdem Unebenheiten der Wimpern kaschieren und die Härchen optisch verlängern.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von ASH | LASH ARTIST & TRAINER (@lashedbyatv) am

2.) Chemisches Peeling

In den letzten Jahren ist es zum Trend geworden, durch chemische Peelings ein gleichmäßiges Hautbild zu schaffen. Bei diesem Verfahren wird die oberste Hautschicht samt etwaiger Unebenheiten entfernt. Dabei sind jedoch zum einen die Verletzung der Epidermis und zum anderen die giftigen Inhaltsstoffe dieser Peelings bedenklich. Beispielsweise kann Phenol – ein Stoff, der in der Industrie zur Herstellung von Kunststoff verwendet wird – zu Herpes, Ausdünnung der Haut und Absacken der Gewebestruktur im Gesicht führen.

Alternative: Eine gute Alternative zu den chemisch hergestellten Peelings sind Gesichtsmasken, die nur einen leichten Peelingeffekt haben. Diese kann man sich ganz einfach selber machen, indem man Quark, Honig und Zucker verrührt und mit kreisenden Bewegungen auf die Gesichtshaut aufträgt. Der Zucker entfernt abgestorbene Hautschuppen, während der Quark die Haut beruhigt und mit Feuchtigkeit versorgt.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von GREEN PEEL (@greenpeel) am

3.) Haare-Laminieren

Jeder weiß, dass Hitze die Haare austrocknet und strapaziert. Dennoch glauben viele Menschen, dass sie nach einer Behandlung durch ihren Friseur keine Angst vor Schäden haben müssen. Dieser Irrglaube ist weit verbreitet, da mittlerweile viele Salons das sogenannte „Laminieren“ anbieten. Bei diesem Prozess werden die Haare mit einer Art Folie überzogen, die in die Haarstruktur eindringt und diese vor Umwelteinflüssen schützen soll.

Kurz nach der Behandlung erscheinen selbst geschädigte Spitzen gepflegt. Erst nach einigen Wochen bemerken die Kunden jedoch, dass ihre Haare kaputter als zuvor sind und der Laminier-Prozess regelmäßig wiederholt werden muss. Neben geschädigtem Haar kann außerdem das Gas Formaldehyd, welches bei der Behandlung freigesetzt wird, die Schleimhäute reizen und das Nervensystem angreifen.

Alternative: Wenn man gern glattes Haar haben möchte, kann man es gelegentlich mit einem Glätteisen behandeln oder glatt föhnen. Dabei ist wichtig, dass man vorher einen Hitzeschutz aufträgt, damit die Haare nicht zu sehr strapaziert werden. In diesem Artikel findest du außerdem eine natürliche und schonende Variante, deine Haare zuhause selbst zu laminieren.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von New Look salon by antoni (@newlooksaloncimahi) am

4.) Gel-Lack

Eine beliebte Methode, um nicht jede Woche aufs Neue seine Nägel zu lackieren, sind Gel-Lacke, z.B. Schellack oder Acryl. Die lange Haltbarkeit und der verlängernde Effekt sind ein großer Vorteil gegenüber normalen Nagellacken. Dennoch warnen Ärzte davor, diese Art von Lack dauerhaft zu tragen. Denn die Belastung durch die Lackschicht macht die Nägel brüchig und dünn. Außerdem besteht eine Infektionsgefahr, wenn die Kosmetiker keine sterilen Werkzeuge verwenden.

Alternative: Für einen besonderen Anlass kann man sich schon einmal mit den langanhaltenen Lacken verwöhnen. Jedoch sollte man auf lange Sicht besser auf eine einfache Maniküre ausweichen.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Darlene Southern (@darlene_southernx) am

5.) Dauerwelle

Die Dauerwelle prägte in den 1980er und 1990er Jahren eine ganze Generation (von Frauen), die sich mit diesem Verfahren den Traum von lockigem Haar erfüllten. Seit ein paar Jahren erlebt sie wieder einen neuen Aufschwung, denn Friseure schwören nun bei der Dauerwellen-Behandlung auf biologische Inhaltsstoffe. Dennoch sind auch diese nicht uneingeschränkt gut für die Kopfhaut und strapazieren die Haarstruktur, sodass Schuppen und Spliss entstehen können.

Alternative: Möchte man dennoch schöne Locken haben, kann man auf Lockenwickler oder Lockenstab zurückgreifen. Auch dabei sollte man unbedingt auf einen angemessenen Hitzeschutz achten.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Lisa Marie (@ampthair_by_lisamarie) am

6.) Nasenepilation

Heutzutage möchten viele Menschen so wenig Haare wie möglich am Körper haben, deshalb entfernen sie sich diese nicht nur unter den Achseln, an den Beinen und im Intimbereich, sondern auch ihre Nasenhaare müssen aus ästhetischen Gründen weichen. Ärzte warnen jedoch davor, Nasenhaare gänzlich herauszureißen. Schließlich sind die empfindlichen Härchen wichtig für den menschlichen Organismus. Sie halten Schmutz und Mikroben davon ab, in den Körper zu gelangen. Mit einer Wachsepilation beispielsweise schafft man Wunden in der Nase, die es Erregern leichter machen, in den Körper einzudringen. 

Alternative: Seine Nasenhaare lediglich zu stutzen, ist ungefährlich. Dafür gibt es spezielle Geräte. Auf diesem Weg kann man seinem ästhetischen Ideal gerecht werden, ohne seinem Körper zu schaden.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Frances Marshall for Men (@fmmen) am

„Wer schön sein will, muss leiden.“ Doch nun weißt du, dass dies nicht so sein muss, da es genügend Alternativen gibt. Diese sind zwar oft zeitaufwendiger, dafür wird es einem der eigene Körper danken.

Quelle:

Adme

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