Diese Lebensmittel solltest du im Sommer vermeiden, um nicht zu dehydrieren.

Wenn die Temperaturen steigen, ist es nicht nur wichtig, genügend zu trinken, sondern auch beim Essen auf die richtige Menge zu achten. Aber auch die Art der Nahrung kann unseren Körper sowohl ent- als auch belasten.

Viele wählen bei warmem Wetter instinktiv lieber einen leichten Salat als einen fettigen Schweinebraten mit deftigen Beilagen. Aber nicht nur die offensichtlich „schweren“ Speisen sollte man vermeiden, um seinen Körper bei diesen anstrengenden Temperaturen zu unterstützen.

 

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Die folgenden Lebensmittel sollte man wenigstens für eine gewisse Zeit von seinem Essensplan streichen bzw. im Sommer nur ab und zu genießen.

1.) Frittiertes Essen

 

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Hier eine Portion Pommes, da ein paar Quarkbällchen. Im Sommer will man einfach nur das Leben genießen; mit allen Leckereien, die dazugehören. Aber auch wenn etliche „Food Markets“ mit leckeren Dingen locken, sollte man auf das achten, was man bei hohen Temperaturen verzehrt. Fett- und salzhaltige Speisen sollte man überspringen, denn diese machen durstig und fördern somit eine Dehydrierung des Körpers.

Tipp: Frisches Gemüse oder schonend gegarte Lebensmittel sind Frittiertem oder Gebratenem vorzuziehen.

2.) Rotes Fleisch

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Rotes Fleisch, z.B. Rinder- oder Schweinesteaks, enthalten viel mehr Fett als Geflügelfilets. Besonders im Sommer hat der menschliche Körper mit dem fetthaltigen Fleisch zu kämpfen, denn dieses ist schwerer zu verdauen als mageres. Aus diesem Grund sollte man bei hohen Temperaturen auf Putenfleisch oder, noch besser, auf Fisch ausweichen.

Tipp: Diejenigen, die nicht auf rotes Fleisch verzichten möchten, können auch fettreduzierte Varianten kaufen.

3.) Raffinierter Zucker und Weißmehl

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Wenn man im Sommer schwitzt, verliert der Körper Mineralsalze, weshalb man diese vermehrt durch die Nahrung aufnehmen muss. Aus diesem Grund sollte man in den Sommermonaten auf Vollkornprodukte umsteigen, um dem Körper neben den wichtigen Mineralien auch genügend andere Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Weißmehl-Produkte und zuckerhaltige Lebensmittel enthalten sogenannte „leere Kalorien“, denn sie liefern dem Körper keine Nährstoffe.

Tipp: Wer Lust auf Süßes hat, der sollte sich Melonen schmecken lassen, denn diese sind süß, bestehen aber auch aus viel Wasser. Eis kann man sich auch ganz einfach selbst machen, indem man gefrorene Früchte püriert.

4.) Alkohol

Fruchtige Cocktails und kühles Bier gehören für die meisten zu einer Sommerparty dazu. Jedoch entzieht Alkohol dem Körper Wasser und führt nicht selten zu Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen, wenn er während einer Hitzewelle getrunken wird. Besonders Rotwein ist gefährlich, da dieser wegen der enthaltenden Tannine Hitzewallungen verursacht.

Tipp: Wenn man nicht gänzlich auf sein Glas Wein verzichten möchte, sollte man auf Roséweine setzen. Oder man wählt eine alkoholfreie Variante. Wichtig ist vor allem, dass man zusätzlich genügend Wasser zu sich nimmt.

5.) (Eis-)gekühlte Lebensmittel

Im Sommer ist der erste Reflex, an den Kühlschrank zu gehen und sich ein eisgekühltes Getränk oder Eis zu nehmen. Im ersten Moment erfrischt dieses den Körper und man fühlt sich besser. Was jedoch dabei im Körper passiert, bewirkt genau den gegenteiligen Effekt. Denn den rapiden Temperaturabfall gleicht der Körper aus, indem er Wärme produziert. Nicht ohne Grund trinken die Menschen in Wüstenregionen und in anderen warmen Gegenden heißen Tee statt kaltes Wasser.

Tipp: Wenn man keine Lust auf heißen Tee hat, kann man einfach Getränke zu sich nehmen, die Raumtemperatur haben. Ab und zu ist natürlich auch ein leckeres Eis erlaubt.

6.) Scharfes Essen

Scharfes Essen ist zwar lecker, aber während einer Hitzewelle eher unangebracht. Nicht nur schwitzt man durch Chili & Co. stärker, sondern der Schweiß riecht aufgrund der starken Gewürze auch viel strenger als gewohnt.

Tipp: Besser sind mild gewürzte Speisen und schonend gegartes Gemüse.

7.) Kaffee

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Im Sommer sollten alle Koffeinliebhaber ihren Genuss zurückschrauben oder ganz aufgeben, denn Kaffee regt besonders bei hohen Temperaturen die Magensäure an und kann damit zu einem nervösen Magen und Darm führen.

Tipp: Wer nicht auf Koffein verzichten kann oder möchte, der kann sich während der Sommermonate mit grünem oder schwarzem Tee „über Wasser halten“.

8.) Salzige Snacks

Ähnlich wie fettiges Fleisch fördern salzige Snacks wie Chips oder Salzstangen den Flüssigkeitsverlust des Körpers. Um den sowieso schon belasteten Körper zu schonen, sollte man daher auf derartige Snacks verzichten.

Tipp: Statt Chips kann man als Zwischenmahlzeit Gemüse, z.B. Gurken oder Möhren, klein schneiden und dann knabbern.

9.) Zuckerhaltige Getränke

 

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Cola, Fanta und Club Mate sind beliebte Begleiter, wenn man an den See oder aufs Festival fährt. Leider machen der enthaltene Zucker und Süßstoff sehr durstig. Genau das, was man an heißen Tagen vermeiden sollte. Daher ist Wasser immer die beste Lösung, um sich im Sommer zu erfrischen und nicht zu dehydrieren.

Tipp: Wer sich Geschmack wünscht, kann sich Früchte seiner Wahl ins Wasser schneiden oder zuckerfreies Kokoswasser trinken.

10.) Hartkäse

Käseplatten sind leckere Alternativen, wenn man bei hohen Temperaturen nicht ganz so viel essen möchte. Leider sind Hartkäsesorten wie Emmentaler, Cheddar und Appenzeller keine gute Wahl für heiße Sommertage. Denn die genannten Sorten enthalten wenig Wasser, dafür aber viel Fett. Aus diesem Grund liegen sie schwer im Magen und werden nur langsam verdaut.

Tipp: Wer auch bei hohen Temperaturen Käse genießen möchte, der sollte auf Ziegen- und Weichkäse ausweichen.

Natürlich kann man sich ab und zu mal eines der oben genannten Lebensmittel gönnen. Wichtig ist nur, dass man generell genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Denn das ist es vor allem, was der Körper bei hohen Temperaturen zum „Funktionieren“ braucht.

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