Diese gefluteten Orte tauchen wieder über der Wasseroberfläche auf.

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Fast jeder kennt die Geschichte der untergegangenen Stadt Atlantis und viele Forscher suchen noch heute nach dieser mystischen Zivilisation. Weniger geheimnisvoll, aber ebenso spannend, sind die Geschichten der folgenden Orte. Diese wurden entweder durch die Natur oder vom Menschen geflutet und tauchen nun, viele Jahre später, aus den unterschiedlichsten Gründen wieder auf.

Immer mehr Urlauber aus allen Teilen der Welt kommen an diese besonderen Orte und wandeln auf den Spuren der Menschen, die einst dort lebten, oder ergründen die Wunder der Natur.

1.) Potosí, Venezuela

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Die Bewohner der kleinen Stadt Potosí im Nordwesten Venezuelas wurden im Jahr 1985 von der Regierung umgesiedelt. Die Menschen mussten ihre Heimat verlassen, da man das Tal, in dem die Stadt lag, fluten und einen hydroelektrischen Damm bauen wollte. Die etwa 1.200 Einwohner mussten binnen weniger Wochen ihr Zuhause verlassen; einige siedelten sich in Orten in der Nähe an, andere zogen in andere Teile Venezuelas.

Etwa 30 Jahre später kann man die alten Gebäude, die seit der Flutung unter Wasser lagen, wieder sehen. Der Wasserstand ist nämlich prägnant gesunken, was Meteorologen auf das seit 2010 beobachtete El-Niño-Phänomen zurückführen. Mittlerweile liegt die komplette Dorfkirche, von der man früher nurmehr die Turmspitze erkennen konnte, wieder auf dem Trockenen.

2.) Turtle Island, China

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Jedes Jahr im Frühjahr strömen Touristen in das beim „Three Gorges“-Staudamm gelegene Naturreservat, um dort eine ganz besondere Insel zu besichtigen. Denn zu dieser Jahreszeit wird das Wasser, welches sich im Winter vor dem Damm aufgestaut hat, abgelassen, um die umliegenden Gebiete des Reservats damit zu versorgen. Infolgedessen fällt der Wasserspiegel um etwa 168 Meter und eine wie eine Schildkröte geformte Insel erhebt sich aus dem Wasser des Flusses Muodaoxi. Neun Monate des Jahres liegt sie unter Wasser, aber im Frühling wird sie sichtbar und zur Attraktion der Schlucht.

3.) Mavrovosee, Mazedonien

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Auch in Mazedonien fiel ein Gebäude dem Bau eines Stausees zum Opfer. Dort war aber nur die Kirche des kleinen Ortes Mavrovo, welcher dem See auch seinen Namen gab, betroffen. Als die (damals noch) griechische Regierung 1980 das Tal fluten ließ, begruben die Wassermassen das Gotteshaus St. Nicholas unter sich.

Über die Jahre sank der Wasserstand jedoch aufgrund von meteorologischen Veränderungen, sodass die Kirche in den Sommermonaten mittlerweile fast gänzlich aus dem Wasser ragt. Während besonders trockener Perioden kann man die Kirche sogar zu Fuß erreichen.

4.) Villa Epecuén, Argentinien

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Ein paar Kilometer südwestlich von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires liegt der ehemalige Urlaubsort Epecuén. Er wurde in den 1920er Jahren gegründet und bot 50 Jahre lang etwa 5.000 Einwohnern ein Zuhause. Als sich die Wetterlage in dieser Region veränderte und schlimme Regenfälle mit sich brachte, trat der nahegelegene Salzsee Lago Epecuén über seine Ufer.

Über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren ging die Stadt langsam unter. 1993 lagen die Gebäude schließlich etwa 10 Meter unter Wasser. Mittlerweile wird diese Region Argentiniens aber von einer Dürreperiode heimgesucht, sodass das Wasser des Sees langsam verdunstet. Dies hat zur Folge, dass die Gebäude wie von Geisterhand allmählich wieder auftauchen.

5.) Jal Mahal, Indien

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Charlotte Perrin (@perrin411) am

Der sogenannte Wasserpalast nahe der Stadt Jaipur im Norden Indiens gilt wohl als der geheimnisvollste Ort dieser Liste. Der Jal Mahal wurde schätzungsweise vor 300 Jahren in die Mitte des Sees „Man Sagar“ gebaut. Bis heute konnte nicht geklärt werden, welchen Zweck dieser Palast erfüllte und wieso er im Wasser errichtet wurde.

Die Regierung der Region wollte das schöne Bauwerk trotzdem schützen und ließ es sechs Jahre lang aufwendig restaurieren. Heute können Touristen die Balkone besichtigen und auf Bootsfahrten den Palast von außen erkunden.

6.) Grüner See, Österreich

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Das Naturphänomen, welches man im Nachbarland Österreich, genauer gesagt in der Steiermark, erleben kann, wirkt magisch. Denn während man im Winter durch ein schönes Tal spazieren kann, welches einen etwa 1-2 Meter tiefen Bach beherbergt, füllt es sich in den Sommermonaten gänzlich mit Wasser. Durch die Schneeschmelze in den Frühlingsmonaten gelangen immense Wassermassen in das Tal und fluten es. Das glasklare Wasser lässt die Landschaft wie eine parallele Unterwasserwelt wirken.

Unheimlich, mysteriös, aber auch wunderschön! Alle Stätten sind eine Reise wert, schließlich kann man an ihnen die Macht der Natur live erleben.

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